Übersicht

1.1

Hier finden Sie den WebValue Index von Websites rund um das Thema Medien  – hierzu gehören z.B. Zeitungen, Zeitschriften, TV- und Radiosender und Nachrichtenportale sowie Websites rund ums Thema Fernsehsendungen und Serien.

1.3

Zusätzlich bieten wir Ihnen detaillierte Analysen für die Subbranchen Nachrichtenportale und TV.

1.4

Ein Ranking gibt eine Übersicht über die Top25 WVIs der Branche Medien.

1.5

Wiwo.de und DerWesten.de - aktuelle Studie zur Nutzung der Nachrichtenportale nach dem Relaunch im Herbst 2011.

WVI Ranking

2.1

Das Ranking gibt eine Übersicht der Top25 Domains (nach WVI) aus der Branche Medien. 

2.2

Ranking Medien (März 2012)
Top Domain WVI
1 onlinetvrecorder.com 73
2 kicker.de 67
3 save.tv 66
4 tvtv.de 61
5 bild.de 61
6 superillu.de 61
7 feierabend.de 60
8 sport1.de 59
9 antenne.de 58
10 myself.de 58
11 micky-maus.de 58
12 sportal.de 57
13 sportschau.de 56
14 infranken.de 56
15 spox.com 56
16 transfermarkt.de 55
17 lindenstrasse.de 55
18 gq-magazin.de 55
19 dynamo-dresden.de 55
20 einslive.de 55
21 livetv.ru 54
22 bundesliga.de 54
23 tvtoday.de 54
24 wdrmaus.de 53
25 voxnow.de 53
Quelle: GfK SirValUse

2.3

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Studien

5.1

Relaunch von wiwo.de und derwesten.de

Wiwo. de und DerWesten.de im neuen Gewand
Anfang November 2011 ist das Wirtschaftsmagazin Wirtschaftswoche mit einem komplett überarbeiteten Onlineauftritt (wiwo.de) online gegangen und hat damit seinen Neuanfang im multimedialen Bereich eingeleitet. Ende Februar 2012 folgte die Einführung der iPad-App, über die die Nachrichten der Wirtschaftswoche nun auch auf dem Tablet gelesen werden können. 
Bereits Ende Oktober erhielt derwesten.de ein neues Outfit. Kommentare der Leser zu dem Relaunch waren sehr gemischt und enthielten insbesondere Kritik an der neuen Unübersichtlichkeit und verwirrenden Vermischung von Inhalt und Werbung. Doch im Februar feierte sich DerWesten schließlich mit der Schlagzeile  Relaunch beflügelt Internetportal "DerWesten.de"  – die Reichweite habe im Januar 2012 ihren bisherigen Höchststand erreicht. Anlass genug, einmal genauer hinzuschauen und die Positionierung unter den Wettbewerbern zu betrachten – in puncto Reichweite, aber auch mit dem Fokus auf den WebValue Index, der ausdrückt, wie  intensiv die Seite tatsächlich genutzt wird und wie treu die User sind.


Reichweitenhoch der Nachrichtenportale im Januar 2012

Die Reichweiten der Nachrichtenportale schwanken je nach saisonalen Begebenheiten und  nachrichtenträchtigen Ereignissen. Der Januar 2012 zeigte sich als besonders reichweitenstarker Monat: So stießen  z.B. Themen wie der Untergang der Costa Concordia und das Straucheln des Bundespräsidenten Wulff  auf reges Interesse.  Die Wirtschaftswoche zählt als Wirtschaftsmagazin  unter den Nachrichtenportalen eher zu den kleineren Seiten, in der Nutzung der Privathaushalte in Deutschland bleibt die Reichweite meist unter 0,5%. Im Januar stieg sie auf knapp 0,7%. Das OnlinePortal der Tageszeitung DerWesten  erzielte im Januar 2012 eine Reichweite von knapp 2,8%, spiegel.de kam auf knapp 9%. Vor diesem Hintergrund ist sicherlich die beachtliche Reichweite von DerWesten.de als Erfolg zu sehen, sicher hat die Website von der allgemeinen Nachrichtenlust der Nutzer im Netz profitiert.

5.2

Abbildung 1: Durchschnittliche Reichweite von Nachrichtenportalen: Reichweite von Nachrichtenportalen im Januar 2012 und historische Entwicklung des Mittelwerts; Angabe in Prozent der erreichten Onlinebevölkerung in Privathaushalten in Deutschland


Der WebValue Index von Nachrichtenportalen
Der WebValue Index (WVI) von GfK und SirValUse drückt die Nutzungsintensität einer Website aus und bietet damit ein wertvolles Ergänzungsmaß zur Reichweite. Je intensiver die Nutzung, desto höher der WVI. Bounce Rate, Heavy User, Retention, Page Impression und Duration gehen als Komponenten in den WVI ein. 

5.3

Abbildung 2: WVI Verlauf Nachrichtenportale


Die Grafik zeigt den WebValue Index (WVI) von wiwo.de, derwesten.de und zusätzlich den durchschnittlichen WVI von insgesamt 16 großen Nachrichtenportalen. Dabei zeigt sich, dass der WVI von wiwo.de sich deutlich unter dem Mittelwert der Branche bewegt. Grund hierfür ist vor allem die extrem niedrige Retention sowie der geringe Anteil an Heavy Usern. Während sich der Anteil der Nutzer, die mindestens 5mal innerhalb eines Monats die Website besuchen (Heavy User), bei vielen anderen Nachrichtenportalen im zweistelligen Bereich bewegt, bleibt der er bei wiwo.de in den vergangenen 6 Monaten bei durchschnittlich 6%. Auch ist die durchschnittliche Verweildauer/User auf der Website deutlich geringer. Nach dem Relaunch von wiwo.de sinkt der WVI zunächst im November in die Tiefe. Im Vergleich zum Vormonat steigt zwar die Reichweite an, aber die User verweilen nur kurz auf der Seite, schauen sich vielleicht Neuerungen an, setzen sich aber nicht lange inhaltlich mit den Themen auseinander – ein typischer Relaunch-Effekt tritt ein: viele neue User besuchen die neue Seite, aber nur kurz. Im Dezember erlebt der WVI kurzfristig einen Höhenflug,  offensichtlich wird hier die Thementiefe stärker angenommen: die Verweildauer steigt, während die Bounce Rate deutlich sinkt. Doch im reichweitenstarken Monat Januar sinkt die Nutzungsintensität wieder auf das Ursprungsniveau zurück, auch der Anteil der Heavy User sinkt stark.


Wie es anders geht, zeigt das Nachrichtenportal derwesten.de, dessen WebValue Index auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau liegt.  Der westen.de überzeugt vor allem durch hohe Werte in der Retention – jeder vierte User besucht die Website auch über zwei aufeinander folgende Monate hinweg. Auch der Anteil der Heavy User ist groß: Im Oktober 2011 besuchten 16% der Nutzer die Website mindestens 5mal. 


Nach dem Relaunch sprang der WVI kurzfristig im November in die Höhe: der typische Relaunch-Effekt (steigende Reichweite einhergehend mit steigender Bounce Rate) blieb aus.  Offenbar zeigten sich die Leser interessiert daran, die Änderungen genauer unter die Lupe zu nehmen und sich nicht nur mit einem kurzen Blick auf die neue Startseite zu begnügen, wie auch die aktive Auseinandersetzung der Website-Änderungen in Form von Leserkommentaren verdeutlicht. Das Absinken des WVI im Dezember ist vor allem auf sinkende Werte in Verweildauer und Anzahl der Page Impressions sowie eine stark gestiegene Bounce Rate zurückzuführen. Ob dies das  Ergebnis kürzerer Wege durch die Umgestaltung der Website ist oder aber eine Reaktion auf den z.T. empfundenen Übersichtlichkeitsverlust, bleibt zu beobachten. 


DerWesten.de stark im Wettbewerbsvergleich 
Folgende Matrix positioniert die Websites regionaler Tageszeitungen nach WVI und Reichweite. Sie verdeutlicht, inwieweit es gelingt, sowohl eine hohe Reichweite als auch eine hohe Nutzungsintensität (WebValue Index) zu erzielen. Im Vergleich zu den großen Nachrichtenportalen (Abb.1) schneidet derwesten.de zwar unterdurchschnittlich in der Reichweite ab. Dies überrascht jedoch nicht, da das Nachrichtenangebot insbesondere von regionalem Interesse ist. Folgende Matrix verdeutlicht, dass derwesten.de im Vergleich zu anderen regionalen Nachrichtenangeboten als einzige Website sowohl in der Reichweite als auch im WVI überdurchschnittliche Werte erzielt. Dies gilt gleichermaßen für die Zeit vor dem Relaunch. Das heißt - trotz einiger kritischer Kommentare ist den Lesern die Lust am Lesen nicht vergangen!

5.4

Abbildung 3: WVI-Reichweiten-Matrix für regionale Zeitungen und Wirtschaftsmagazine 


Unter den Wirtschaftsmagazinen bildet wiwo.de im Januar 2012 weiterhin das Schlusslicht. Der Relaunch hat offensichtlich nichts daran verändert, dass der Onlineauftritt der Wirtschaftswoche sowohl in der Reichweite als auch im WVI unterdurchschnittliche Werte belegt. Berücksichtigt werden muss hierbei auch, dass nur die Nutzung in Privathaushalten in die Auswertung mit eingeht, d.h. der Konsum von Wirtschaftsnachrichten am Arbeitsplatz nicht in die Auswertung eingeht. 

 

Studien aus der Branche Medien als PDF-Download

Bezahlschranke zum Download als PDF. Findings der Studie im kressreport 4/2011.

Relaunch von wiwo.de und derwesten.de zum Download als PDF.

Archiv

6.1

Studien aus der Branche Medien als PDF-Download

Relaunch von wiwo.de und derwesten.de zum Download als PDF. (März 2012)

Bezahlschranke zum Download als PDF. Findings der Studie im kressreport 4/2011. (März 2011)

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GfK
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+49(0)911 395 3290
erik.laemmerzahl@gfk.com

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